Thema Nose Stabilität Serienboards

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lupociotto
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Thema Nose Stabilität Serienboards

Beitrag von lupociotto » Di 13. Aug 2019, 08:23

so nun habe ich ein superschickes neues wood sandwich JP foilboard
preis war ganz ok aber noch immer ganz schön viel geld...

nach 3 tagen foilen habe ich mir an 2 tagen 2 löcher in die nose gehaut bei schleuderstürzen.
ca 5 cm lange risse im topcoat, nicht wahnsinnig tief, aber dennoch da.
einen in weiden, sichtilich überpowert und kontrollprobleme ... darf ja sein
einen am attersee, einfach nur blöder fahrfehler full speed abgang mit schleuderer.

ich bin einigermaßen enttäuscht daß man so etwas überhaupt verkauft...
wie schwer wäre es an der nose 3 lagen gewebe mehr aufzulegen ???
werd mir jetzt einen nose protektor selber basteln, bin ja boardbauer, aber daß die kiste sooo schnell sooo gebraucht aussieht... :evil:

bin ich besonders blöd oder was ? ist das JP besonders schlecht gebaut ? wohl eher standard oder ?
muß man heute bei boards die liste 2000.- kosten sowas als naturgegegben hinnehmen ?
ich meine ich surfe seit 41 jahren, schleuderstürze gibts ja wohl immer wieder mal oder liege ich falsch ?

lg wolfgang
- foilen ist soooo geil - :jesus:

surfred007
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Re: Thema Nose Stabilität Serienboards

Beitrag von surfred007 » Di 13. Aug 2019, 11:13

Ich glaub nicht, dass da ein paar Lagen mehr (standardmäßig) was helfen. Ein Masteinschlag bringt halt eine ordentliche Menge Energie ein. Wenn, dann event. Carbon/Kevlar Gewebe, das würd ich übrigens auch für den Protektor verwenden.

Ich fahr weder mit Protektor noch Nosefender, hab seit 15 Jahren keinen Schleuderer mehr gehabt. Einmal fast, mit dem alten Segel, das ich dir geschenkt hab, du hast ja selber die Druckpunktwanderbereitschaft entdeckt. Früher bin ich eine Zeit lang mit Nosefender gefahren, aber da gibt's halt schon das Risiko, dass es dir event. die Mastspur rausreist. ABER: Ich hab jetzt eine neue Version gesehen (Surfbent glaub ich), die geht ganz um den Mastfuß herum und stützt sich großflächiger auf dem Oberdeck ab, da kann das glaub ich nicht passieren. Fürs Foilen ideal, da machst du sowieso meistens Schotstart und da stört das nicht.....

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lupociotto
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Re: Thema Nose Stabilität Serienboards

Beitrag von lupociotto » Di 13. Aug 2019, 18:36

zu deutsch ich bin der depp...weil ich nicht fahren kann... ?

den möcht ich sehn dens beim foilen lernen nicht hin und wieder gscheit zlegt nach vorn...
sind keine schleuderer in dem sinn vom segel her sondern bugeinschläge, bei dem
man samt rigg nach vorne knallt...

lg wolfgang
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horstl
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Re: Thema Nose Stabilität Serienboards

Beitrag von horstl » Di 13. Aug 2019, 18:48

Zum Thema Schleuderer kann ich auch was sagen, ich bin zur Zeit Meister darin, seit dem ich Foile hatte ich gefühlte 50 davon, meistens bei stärkeren boigen Bedingungen...:lol:
Gottseidank ist mein Brett gescheit stabil, sonst wäre schon alles zerdeppert! :?

Lg Horstl

surfred007
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Re: Thema Nose Stabilität Serienboards

Beitrag von surfred007 » Di 13. Aug 2019, 19:18

lupociotto hat geschrieben:
Di 13. Aug 2019, 18:36
zu deutsch ich bin der depp...weil ich nicht fahren kann... ?
......
hast du falsch verstanden, außerdem war ja dein Eingangs-Statement, dass deiner Meinung nach die Boards (vorne) zu schwach gebaut sind. Bei meinen ersten Foil-Versuchen vor 2 Jahren hatte ich auch ziemlich extreme Abgänge, noch dazu mit dem ultra-nervösen Foil das ich da hatte. Aber bei dem Board, das ich verwendete, wars wurscht. Und wenn ich mir früher :wink: oder später wieder eins zulege, werde ich auch so einen surfbent benutzen. Der eine, bei dem ichs bis jetzt in Natura gesehen habe, hatte übrigens auch ein JP Windfoil-Board ......

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Re: Thema Nose Stabilität Serienboards

Beitrag von lupociotto » Mi 14. Aug 2019, 07:04

ok verstanden

der moppel ist mir aber zu teuer und zu blöd - ich bastle mir einen nose guard

lg wolfi
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Re: Thema Nose Stabilität Serienboards

Beitrag von leomag » Sa 17. Aug 2019, 08:58

horstl hat geschrieben:
Di 13. Aug 2019, 18:48
Zum Thema Schleuderer kann ich auch was sagen, ich bin zur Zeit Meister darin, seit dem ich Foile hatte ich gefühlte 50 davon, meistens bei stärkeren boigen Bedingungen...:lol:
Gottseidank ist mein Brett gescheit stabil, sonst wäre schon alles zerdeppert! :?

Lg Horstl
:lol: Ihr solltet mal meinen Bug sehen.. :shock: ...Gott sei Dank hat in mir ein ganz Lieber :respekt: ... mit einigen Lagen Karbon verstärkt, hatte seither wieder einige Einschläge jedoch ohne Folgen :banana2:


...aber surfen ohne Schleuderstürze, kann ich mir nicht vorstellen :versteck:

Aloha from Maui :hula:
...maui no ka oi !

hang loose,

leo, mag & emilia ;-)

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Re: Thema Nose Stabilität Serienboards

Beitrag von Schobal » Mi 21. Aug 2019, 16:12

Hab auch das jp in wood laminate. Wahrscheinlich ist die carbon version stabiler
Hab schon einige abdrücke, aber noch keinen riss an der nose.

Dafür hat meine rail einige löcher und blasen.

Ich denke das brett ist schon sehr sensibel, für ein foil board nicht sehr ideal....

Hab das 2018er, da wird sich hoffentlich noch einiges verbessern, längere mast spur etc...

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lupociotto
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Re: Thema Nose Stabilität Serienboards

Beitrag von lupociotto » Do 22. Aug 2019, 09:03

ich hab ja sogar das 2019er
mastspur ist nach wie vor relativ kurz aber für mich passts sowohl für 7.8 als auch 6.3 und 5.4 gut.
stabilität hab ich oben ja geschrieben wohl eher bisserl sehr empfindlich.
optisch find ichs gut das board, shape auch gut, aber, insgesamt - das wusste ich schon beim kaufen - slingshot setzt im moment die marken...
die sind da einfach deutlich am weitesten und am intensivsten dran.

carbon version soll angeblich weniger stabil sein lt. verkäufer !

naja no risk no fun, ich will fahren, slingshot war nicht verfügbar bzw nur um nochmal 500.- mehr
ich hab wohl am ersten tag mein board gleich mal um gut 500.- entwertet, auch egal, kost ein blöder kleiner autopecker auch sofort.

aktuell habe ich mir einen farblos laminierten glas noseguard (damit man sieht was drunter los ist ) gebastelt,
derweilen fahr ich mit dem einfach mit tape an die nose gepickt.
sobald ich mal zeit & werkstatt wetter habe wird das ganze so schön wie möglich repariert....
- foilen ist soooo geil - :jesus:

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Re: Thema Nose Stabilität Serienboards

Beitrag von RHU » Mo 9. Sep 2019, 11:42

surfred007 hat geschrieben:
Di 13. Aug 2019, 19:18
lupociotto hat geschrieben:
Di 13. Aug 2019, 18:36
zu deutsch ich bin der depp...weil ich nicht fahren kann... ?
......
hast du falsch verstanden, außerdem war ja dein Eingangs-Statement, dass deiner Meinung nach die Boards (vorne) zu schwach gebaut sind. Bei meinen ersten Foil-Versuchen vor 2 Jahren hatte ich auch ziemlich extreme Abgänge, noch dazu mit dem ultra-nervösen Foil das ich da hatte. Aber bei dem Board, das ich verwendete, wars wurscht. Und wenn ich mir früher :wink: oder später wieder eins zulege, werde ich auch so einen surfbent benutzen. Der eine, bei dem ichs bis jetzt in Natura gesehen habe, hatte übrigens auch ein JP Windfoil-Board ......
Servus Foilkollegen,

da hier von einem sogenannten "Surfbent" die Rede war, möchte ich euch mal hier meine Erfahrungen bzw. die Vor und Nachteile von diesem Teil mitteilen!

Ich fahre zum Schutz meines Slingshot Foilbord mit einem Surfbent, über die Optik lässt sich streiten, aber ich finde in der Farbe orange schaut er auf einem Slingshotboard 2019 gar nicht so schlecht aus, als würde er dazu gehören.
Beim Foilen stört er mich in keinster Weise, und bei meinen Schleuderstürzen (das waren, und sind noch immer nicht wenige!) hat er mein Board super geschützt. Der Surfbent selber hat aber schon einige Beulen und leichte Verformungen, aber zu dem ist er ja da!
Der Preis von €59,- war mir beim Gesamtpreis eines Slingshot Board inkl. Slingshot Foil :oops: eigentlich relativ egal :rofl: ! ( der Grund warum ich mich für Slingshot entschieden habe ist ein anderes Thema)

Jetzt aber zum Nachteil! Mein Board hat der Surfbent zwar geschützt und schützt es noch immer, aber dafür hat er mein Segel zerstört! Genau dort wo das Segel bzw. die Masttasche bei den Stürzen zwischen Surfbent und Mast eingeklemmt wird hat die Masttasche schon einige Löcher und Risse, dies stellt zwar zur Zeit noch keinen funktionstechnischen Nachteil des Segels dar, aber der Sinn der Sache ist das wohl auch nicht.

Ich weiß jetzt momentan nicht soll ich Ihn weiter verwenden oder nicht, mit dem Segel das schon Löcher in der Masttasche hat verwende ich Ihn weiter, aber mit meinen anderen Segel möchte ich das nicht.
Dafür hat man dann das Risiko auch noch das Board zu beschädigen, dass wäre dann aber das "worst case szenario" :kotz: .....einen Surfbent gekauft, und trotzden Segel und Board beschädigt.

Wenn Ihr euch einen Surfbent besorgen wollt, dann berücksichtigt das bitte!

LG vom Attersee!

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